Warum ein Logo im QR-Code?
Ein QR-Code ist erst mal ein technisches Quadrat aus Pixeln. Wenn der Code aber auf einer Visitenkarte, einem Flyer oder einem Plakat landet, signalisiert das Logo in der Mitte: „Vertrau dem Code, er gehört zu dieser Marke." Das erhöht die Scan-Rate messbar — laut DataForSEO-Studien um 20–35 % gegenüber dem nackten QR.
Die drei häufigsten Fehler bei QR-Codes mit Logo
1. Logo zu groß
Wenn das Logo mehr als 30 % der QR-Fläche einnimmt, sind zu viele Code-Module verdeckt. Selbst mit Fehlerkorrektur-Level H wird's eng. Unser Generator hat einen Slider mit Maximum bei 50 %, aber wir empfehlen 25–30 % als Sweet-Spot.
2. Fehlerkorrektur nicht angepasst
QR-Codes haben 4 Fehlerkorrektur-Stufen: L (7 %), M (15 %), Q (25 %), H (30 %). Standardmäßig ist meist M aktiv, was den kleinsten Code ergibt. Wer ein Logo einbaut, ohne auf H zu wechseln, riskiert einen unscannbaren Code. Unser Generator setzt automatisch auf H, sobald du ein Logo hochlädst.
3. Logo mit komplexem Hintergrund
Ein Logo mit transparentem Hintergrund (PNG, SVG) wirkt sauber im QR. Ein Logo mit kompliziertem Hintergrund-Foto stört das Pattern. Faustregel: PNG mit transparentem Hintergrund, am besten Vektor (SVG) für scharfe Skalierung.
Empfohlene Logo-Spezifikationen
| Eigenschaft | Empfehlung |
|---|---|
| Dateiformat | PNG (transparent) oder SVG |
| Auflösung | mind. 500 × 500 px |
| Logo-Größe im QR | 20–30 % der QR-Fläche |
| Hintergrund | transparent oder weiß (passend zum QR-Hintergrund) |
| Form | idealerweise quadratisch oder kreisförmig |
| Maximale Dateigröße | 1 MB |
Was beim Druck zu beachten ist
- Mindestgröße: 2 × 2 cm bei Scan-Distanz bis 25 cm. Größer für Plakate.
- Auflösung: 300 DPI für Print, also mind. 600 px Kantenlänge im Bild.
- Kontrast: Dunkler Vordergrund auf hellem Hintergrund. Inverse Codes (hell auf dunkel) funktionieren oft nicht.
- Test vor Druck: Mit 3 verschiedenen Handy-Modellen scannen (iPhone aktuell, Android aktuell, älteres Android).
QR-Code mit Logo vs. ohne Logo: scanbarer?
Eine Studie von 2023 (Beaconstac) hat 12.000 QR-Codes mit und ohne Logo getestet:
- Ohne Logo: 96 % erfolgreiche Scans
- Mit Logo (≤25 %, EC=H): 94 % erfolgreiche Scans
- Mit Logo (über 30 %, EC=M oder Q): 71 % erfolgreiche Scans
Sprich: Mit den richtigen Settings ist der Unterschied marginal (94 % vs. 96 %). Mit falschen Settings wird's kritisch.
Wann sich ein dynamischer QR mit Logo lohnt
Statische QR-Codes mit Logo druckst du einmal — danach bleibt alles fixiert. Wenn deine Ziel-URL sich ändern könnte (Rebranding, Umzug, neue Landingpage, abgelaufene Domain), sind die gedruckten QRs wertlos.
Mit einem dynamischen QR-Code (4 € einmalig bei QR Kontor) zeigt der QR auf eine Zwischen-URL, die du im Dashboard tauschen kannst. Logo und QR-Design bleiben gleich, das Ziel kann sich beliebig oft ändern.
Häufige Fragen
Wie groß darf das Logo maximal sein?
Maximal 30 % der QR-Fläche, sonst Scan-Probleme. Unser Slider geht bis 50 %, aber wir empfehlen 20–25 % als Sweet-Spot.
Welche Fehlerkorrektur ist nötig?
Level „H" (30 %). Unser Generator setzt das automatisch, sobald du ein Logo hochlädst.
In welchem Format sollte das Logo sein?
PNG mit transparentem Hintergrund (ideal) oder SVG. JPG geht zur Not. Maximale Dateigröße: 1 MB.
Kann ich den QR-Code später ändern?
Beim statischen QR auf dieser Seite: nein. Wechsel auf einen dynamischen QR, falls du Änderungs-Flexibilität brauchst.
Wird mein Logo bei euch gespeichert?
Nein. Der Upload bleibt komplett im Browser. Wir bekommen die Datei nicht zu Gesicht.
Funktioniert das auch ohne Anmeldung?
Ja, komplett kostenlos und ohne Account auf dieser Seite.
Brauchst du den QR später änderbar?
Dynamische QR-Codes ab 4 € einmalig — Ziel-URL jederzeit im Dashboard tauschen.
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