TL;DR
- Video oder Kanal in YouTube öffnen, Adresse aus der Adresszeile kopieren, oben einsetzen, herunterladen
- Für ein einzelnes Video reicht
youtu.be/VIDEO-ID, das ergibt den gröbsten und damit bestlesbaren Code - Auf Verpackungen und Anleitungen gehört ein dynamischer Code hin. Videos werden ersetzt, Kartons nicht
- Startzeit lässt sich mitgeben:
?t=90springt zu Minute 1:30
Kosten und Datenschutz bei QR Kontor
Statische QR-Codes sind kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Limit und ohne Wasserzeichen. Dynamische QR-Codes, bei denen du das Ziel auch nach dem Druck noch ändern kannst, kosten einmalig 4,99 Euro pro Code. Kein Abo, keine Folgekosten.
Die Daten liegen in Frankfurt (Supabase EU und Vercel fra1). Es laufen nur essentielle Cookies für die Login-Session, kein Marketing-Tracking und keine Drittanbieter-Pixel.
Wo ein YouTube-Code wirklich etwas bringt
Nicht überall, aber an drei Stellen ziemlich zuverlässig.
Auf Produkten und in Anleitungen. Ein Aufbauvideo ersetzt drei Seiten Text und spart Rückfragen im Support. Der Code auf dem Karton oder dem Beipackzettel ist der kürzeste Weg dorthin, und er funktioniert in jeder Sprache gleich.
Auf Plakaten und Messewänden. Ein Trailer oder eine Referenz lässt sich nicht drucken. Der Code schon.
Auf Schulungsunterlagen. Wer ein Handbuch mit Codes an den passenden Kapiteln versieht, verbindet Papier und Video, ohne dass jemand suchen muss.
Wo es wenig bringt: mitten im Video selbst, weil kaum jemand das Handy auf den eigenen Bildschirm richtet, und auf allem, was in Bewegung ist.
Schritt 1: Die richtige Adresse holen
Für ein einzelnes Video: In YouTube unter dem Video auf „Teilen" tippen, die kurze Adresse kopieren. Sie sieht so aus:
https://youtu.be/dQw4w9WgXcQ
Nimm diese Kurzform, nicht youtube.com/watch?v=…. Sie enthält weniger Zeichen, dadurch wird das Muster gröber und der Code lässt sich kleiner drucken.
Für den Kanal: Die Kanalseite öffnen und die Adresse aus der Adresszeile kopieren. Bei einem eingerichteten Handle sieht sie so aus:
https://youtube.com/@deinkanal
Für eine Playlist: Playlist öffnen, Adresse kopieren. Achte darauf, dass keine Video-ID mit drinhängt, sonst startet der Scan mitten in der Liste.
Schritt 2: Startzeit und Feinheiten
Ein paar Zusätze, die selten bekannt sind:
| Was du willst | Was du anhängst | Beispiel |
|---|---|---|
| Bei Sekunde 90 starten | ?t=90 |
youtu.be/ABC123?t=90 |
| Direkt abonnieren vorschlagen | ?sub_confirmation=1 an die Kanaladresse |
youtube.com/@kanal?sub_confirmation=1 |
Die Startzeit lohnt sich bei langen Videos: Wer den Code neben Arbeitsschritt vier druckt, sollte auch bei Arbeitsschritt vier landen und nicht am Anfang.
Schritt 3: Code erstellen und drucken
Adresse oben einsetzen, gestalten, herunterladen. SVG für die Druckerei, PNG für Bildschirm und Präsentation.
Zur Größe: Der Scanabstand bestimmt alles. Als grobe Regel gilt eine Kantenlänge von etwa einem Zehntel des Abstands, aus dem gescannt wird.
- Beipackzettel oder Karton, gescannt aus 25 cm: ab 2,5 cm
- Aufsteller im Laden, gescannt aus einem Meter: ab 10 cm
- Messewand, gescannt aus drei Metern: ab 30 cm
Und immer der Satz daneben, was den Zuschauer erwartet: „Aufbau in 3 Minuten" bringt mehr Scans als „Video ansehen", weil er den Aufwand benennt.
Warum auf Druckerzeugnissen dynamisch besser ist
YouTube-Adressen sind stabil, solange das Video existiert. Genau da liegt das Problem.
Videos werden neu gedreht, wenn sich das Produkt ändert. Kanäle werden umgezogen. Manchmal wird ein Video privat gestellt, weil im Hintergrund Musik lief, für die die Rechte fehlen. In all diesen Fällen zeigt ein statischer Code auf dem gedruckten Karton ab sofort ins Leere, und der Karton liegt noch zwei Jahre im Lager.
Ein dynamischer Code zeigt auf eine feste Kurzadresse, deren Ziel du jederzeit tauschst. Neues Video, dieselbe Verpackung. Dazu siehst du, wie oft gescannt wird, was bei Produktbeilagen die einzige Möglichkeit ist, überhaupt etwas über die Nutzung zu erfahren.
Bei uns 4,99 € einmalig pro Code, kein Abo, Statistik inklusive.
Häufige Fragen
Öffnet der Code die YouTube-App oder den Browser? Ist die App installiert, öffnet sie sich in der Regel automatisch. Sonst läuft das Video im Browser. Beides funktioniert, du musst nichts einstellen.
Kann ich sehen, wie viele Aufrufe über den Code kamen? Mit einem statischen Code nicht. Mit einem dynamischen siehst du die Scans bei uns, die Aufrufe weiterhin in YouTube Analytics. Die beiden Zahlen unterscheiden sich immer etwas, weil nicht jeder Scan zu einem gezählten Aufruf führt.
Sind UTM-Parameter sinnvoll? Für YouTube selbst kaum, die Auswertung dort ist begrenzt. Sie machen die Adresse länger und den Code feiner. Wenn du Quellen unterscheiden willst, nimm lieber je einen dynamischen Code pro Druckstück.
Lohnt sich ein Code auf der Videovorschau in sozialen Netzwerken? Selten. Wer ohnehin am Handy ist, tippt lieber, als ein zweites Gerät zu holen. Codes wirken dort, wo Papier oder eine Wand zwischen Mensch und Bildschirm steht.
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