TL;DR
- Zuerst die Profiladresse aufräumen.
linkedin.com/in/max-mustermannstatt…/in/max-mustermann-4a7b32918 - Adresse oben einsetzen, gestalten, herunterladen. Fertig
- Kurze Adresse heißt gröberes Muster heißt bessere Lesbarkeit auf kleinen Karten
- LinkedIns eigener Code in der App ist nur für den Moment gedacht, nicht zum Drucken
- Auf Drucksachen mit langer Lebensdauer lohnt der dynamische Code, weil Menschen den Arbeitgeber wechseln
Kosten und Datenschutz bei QR Kontor
Statische QR-Codes sind kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Limit und ohne Wasserzeichen. Dynamische QR-Codes, bei denen du das Ziel auch nach dem Druck noch ändern kannst, kosten einmalig 4,99 Euro pro Code. Kein Abo, keine Folgekosten.
Die Daten liegen in Frankfurt (Supabase EU und Vercel fra1). Es laufen nur essentielle Cookies für die Login-Session, kein Marketing-Tracking und keine Drittanbieter-Pixel.
Der Unterschied zum Code in der LinkedIn-App
LinkedIn hat einen eingebauten Code. In der App oben auf das Suchfeld, dann auf das Codesymbol, und dein Profil erscheint als Muster auf dem Bildschirm. Das ist praktisch, wenn zwei Menschen voreinander stehen.
Zum Drucken taugt er nicht. Er liegt nur als Bildschirmgrafik vor, lässt sich nicht sauber vektorisieren, trägt LinkedIns Gestaltung statt deiner und ist an dein eingeloggtes Konto gebunden. Für Visitenkarte, Rollup oder Präsentation erzeugst du den Code besser selbst aus deiner Profiladresse. Er führt zum selben Ziel und gehört dir.
Schritt 1: Die Profiladresse aufräumen
Das ist der Schritt mit dem größten Effekt und er dauert eine Minute. LinkedIn vergibt anfangs eine Adresse mit angehängter Zeichenfolge:
linkedin.com/in/max-mustermann-4a7b32918
Diese Zeichen machen den Code unnötig fein. Ändern:
- Profil öffnen
- Oben rechts auf „Öffentliches Profil und URL bearbeiten"
- Unter „Benutzerdefinierte URL bearbeiten" den Zusatz entfernen
Ergebnis:
linkedin.com/in/max-mustermann
Kürzer, merkbar, und der Code wird sichtbar gröber. Nebenbei sieht die Adresse auf gedrucktem Material besser aus, falls du sie zusätzlich ausschreibst.
Für Unternehmensseiten gilt dasselbe Prinzip, die Adresse lautet linkedin.com/company/deine-firma.
Schritt 2: Code erstellen
Adresse oben in den Generator, Farbe an dein Corporate Design anpassen, herunterladen. SVG für die Druckerei, PNG für Slides und Mailsignatur.
Ein Hinweis zur Farbe: Der Code muss nicht blau sein, nur weil LinkedIn blau ist. Entscheidend ist Kontrast zum Untergrund, nicht Markentreue. Ein dunkler Code auf hellem Grund funktioniert immer, ein LinkedIn-blauer Code auf dunkelgrauem Karton oft nicht.
Schritt 3: Wo er hingehört
| Ort | Größe | Anmerkung |
|---|---|---|
| Visitenkarte | ab 2 cm | Mit Beschriftung, sonst weiß niemand, wohin es geht |
| Messestand, Rollup | ab 15 cm | Auf Augenhöhe, nicht am Boden |
| Namensschild auf Konferenzen | ab 2,5 cm | Der wirksamste Ort überhaupt |
| Letzte Folie einer Präsentation | ab 4 cm | Bleibt stehen, während gefragt wird |
| Mailsignatur | ab 100 px | Nur sinnvoll, wenn die Mail oft ausgedruckt wird, sonst reicht ein Link |
Der letzte Punkt ist wichtig: In einer Mail ist ein Link fast immer besser als ein Code. Codes wirken dort, wo nicht geklickt werden kann.
Und immer beschriften. „Vernetzen wir uns" oder schlicht „LinkedIn" neben dem Code hebt die Scanrate deutlich, weil der Nutzen ohne Rätselraten klar ist.
Wann dynamisch sinnvoll ist
Für die private Visitenkarte reicht der statische Code. Die Profiladresse ändert sich selten.
Anders sieht es aus bei allem, was das Unternehmen druckt und was lange lebt: Rollups, Messewände, Broschüren, Namensschilder für ein ganzes Team. Menschen wechseln die Position und den Arbeitgeber, Firmenseiten werden umbenannt, aus einer Marke werden zwei. Ein dynamischer Code lässt sich in diesen Fällen umhängen, ohne dass irgendetwas neu gedruckt wird.
Der zweite Grund ist die Messung. Ob ein Rollup auf einer Messe tatsächlich gescannt wird, weiß sonst niemand. Der dynamische Code zählt es, anonym und ohne Cookie beim Besucher. Nach zwei Messen weißt du, ob sich die Fläche lohnt.
4,99 € einmalig pro Code, kein Abo, gehostet in Frankfurt.
Häufige Fragen
Muss der Scannende ein LinkedIn-Konto haben? Zum Ansehen des öffentlichen Profils nicht. Zum Vernetzen schon. Ohne Konto sieht man je nach Einstellung eine gekürzte Fassung.
Kann ich direkt eine Vernetzungsanfrage auslösen? Nein, und das ist gut so. LinkedIn führt zunächst aufs Profil, die Anfrage bleibt eine bewusste Entscheidung.
Funktioniert der Code auch für Gruppen oder einzelne Beiträge? Ja, jede öffentlich erreichbare LinkedIn-Adresse lässt sich verwenden. Beitragsadressen sind allerdings sehr lang und ergeben feine Codes, hier lohnt der dynamische Weg besonders.
Ist das mit der DSGVO vereinbar? Der Code selbst enthält nur eine öffentliche Adresse, das ist unproblematisch. Bei unseren dynamischen Codes wird anonym gezählt, ohne Cookie und ohne Profilbildung, gehostet in Frankfurt.
Lohnt sich ein Code auf dem Namensschild wirklich? Erfahrungsgemäß ja, weil er den unangenehmsten Moment auf Konferenzen löst: Namen verstanden zu haben, aber nicht zu wissen, wie er geschrieben wird.
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